AKTUELLES   |   SEELSORGER   |   KIRCHEN   |   GREMIEN   |   PFARRBRIEFE   |   KINDERGARTEN   |   KONTAKT   |   ARCHIV   |   IMPRESSUM

Pollenfeld, 20. Juli 2018:

Erstkommunionausflug 2018

29 Erstkommunionkinder und 28 Erwachsene machten gemeinsam einen wunderschönen Tagesurlaub am 20. Juli 2018, bei herrlichem Wetter. Zunächst führen sie mit dem Trimaran auf dem großen Brombachsee. Anschließend war die Weiterfahrt mit dem Kammerbauer-Reisebus zum Seezentrum Wald am Altmühlsee. Dort haben sie die Möglichkeit zur Mittagspause in der Strandgastronomie und zum Besuch des Abenteuerspielplatzes, Fahrrad- und Rikscha-Vermietung, Liegewiese und Sandstrand zum Baden, sowie Kaffee- und Eispause.

Pollenfeld, 17. Juli 2018:

Die Gunst der Stunde genutzt

Neuer Rad- und Gehweg zwischen Pollenfeld und Preith eingeweiht

von Siegfried Fries

 

Pollenfeld (fsg) Vier Kilometer neuen Radweg kann man ganz unterschiedlich interpretieren: Für Pollenfelds Bürgermeister Wolfgang Wechsler ist er „wieder ein neues Stück an Lebensqualität“, für die Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel „eine Maßnahme, die zwei Ortsteile und deren Menschen noch näher zusammenbringt“ und für die stellvertretende Landrätin Rita Böhm „ein Sprung nach vorne, was die Radwege im Landkreis Eichstätt angeht“. Tatsache ist, dass der neue Rad- und Gehweg zwischen Pollenfeld und Preith entlang der Staatsstraße am Dienstag offiziell für den Verkehr freigegeben und durch Pfarrer Arnold Manuk feierlich eingeweiht wurde.

 

Neben den oben genannten, konnte Bürgermeister Wechsler auch den Preither Pfarradministrator Dr. Mmaju Eke, Eichstätts Oberbürgermeister Andreas Steppberger als Vertreter der Nachbarkommune, Bezirksrat Reinhard Eichiner, Altbürgermeister Willibald Schneider, zahlreiche Gemeinderäte, die Rektorin der Grundschule Birgit Keil und Willi Wittmann von der Verwaltungsgemeinschaft Eichstätt begrüßen. Das Staatliche Bauamt Ingolstadt war durch Amtsleiter Lutz Mandel, Baurätin Elena Merk und dem zuständigen Bauleiter Andreas Scheinbacher vertreten.

 

Wechsler freute sich, dass die beiden Ortschaften Pollenfeld und Preith wieder etwas näher zusammengerückt sind. „Der Trend zur gemütlichen oder auch sportlichen Fortbewegung mit dem Fahrrad ist weiterhin im Kommen. Er prägt nicht nur die Beschäftigung im Urlaub, sondern auch das Freizeitverhalten nach der Arbeit und am Wochenende“, so Wechsler. Dies hat nach den Worten des Bürgermeisters die Gemeinde Pollenfeld schon sehr früh erkannt und auch diesen nun vierten Geh- und Radweg als Verbindung zwischen den Ortsteilen beantragt. „Herausgekommen ist dieses gelungene Gemeinschaftsprojekt, von dem Jung und Alt noch Jahrzehnte profitieren können“.

 

In die gleiche Kerbe schlug auch Lutz Mandel vom Staatlichen Bauamt, der erzählte, dass dieser Radweg eigentlich gar nicht im Förderprogramm der Staatregierung für Radwege an Staatsstraßen vorgesehen war. Eine andere Maßnahme im Landkreis war nicht so gelaufen wie geplant. Bürgermeister Wechsler hatte aus Eigeninitiative die Gunst der Stunde genutzt und den Grundstückserwerb abgeschlossen und danach gemeldet, dass man den Radweg nun eigentlich bauen könnte. Das Straßenbauamt stimmte dem zu, sodass die Einweihung heute möglich sei. Mantel zollte dem Bürgermeister dafür großes Lob. „So agieren nicht alle Gemeinden“. Der Bau des knapp vier Kilometer langen Geh- und Radweges, der parallel zum Neubau der Staatsstraße entstand, sei in knapp dreimonatiger Bauzeit durch die Firma Puschbau fertiggestellt worden. Dabei sind 11.800 Quadratmeter oder 3.100 Tonnen Asphalt eingebaut worden. Die Baukosten betrugen 350.000 Euro, die vom Freistaat Bayern getragen wurden. Er dankte ausdrücklich auch den Grundstückseigentümern, die ihren Grund und Boden für dieses Projekt und damit dem Wohl der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt haben.

 

Nach der Segnung durch Pfarrer Manuk und dem obligatorischen Zerschneiden des weißblauen Bandes, machten sich nicht nur viele Ehrengäste, sondern auch zahlreiche Kinder mit ihren Fahrrädern auf die Strecke Richtung Sportheim Preith, wo alle zur Belohnung mit einem Eis erwartet wurden.

 

Nach dem Durchschneiden des obligatorischen Bandes fuhren die Gäste zusammen mit den Kindern mit den Fahrrädern von Pollenfeld nach Preith. Die Ehrengäste von links: Elena Merk und Lutz Mantel vom Staatlichen Straßenbauamt, stellvertretende Landrätin Rita Böhm, Bürgermeister Wolfgang Wechsler, Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel, Bezirksrat Reinhard Eichiner, Oberbürgermeister Andreas Steppberger sowie die Pfarrer Arnold Manuk und Dr. Majiu Eke.

Pollenfeld, 8.Juli 2018:

 

Der neue Stolz der DJK Pollenfeld

(von Siegfried Fries)

 

Nach fast zweijähriger Bauzeit wurde der Erweiterungsbau offiziell in Betrieb genommen

 

Im Rahmen des Sportplatzfestes der DJK Pollenfeld wurde der neue Erweiterungsbau, der an das im Jahr 1984 erbaute Sportheim der DJK anschließt, offiziell seiner Bestimmung übergeben. Nach einem feierlichen Gottesdienst auf dem Sportgelände, der von Präses Pfarrer Arnold Manuk zelebriert und von der Jura-Blaskapelle Pollenfeld musikalisch umrahmt wurde, erhielt der funktionelle Bau den kirchlichen Segen. Das barrierefreie Gebäude besteht aus einer großzügigen Umkleidekabine mit Duschanlagen, die von der Heimmannschaft genutzt werden, einer Schiedsrichterkabine mit Dusche sowie Toiletten und einer separaten Behindertentoilette. Als Verbindung zur Tribüne des bisherigen Sportheims wurde ein großzügiger Freisitz geschaffen. Wie der geschäftsführende Vorsitzende der DJK Pollenfeld Bernhard Reif bei der anschließenden Begrüßung betonte, war die Errichtung des Gebäudes, dem sich auch noch eine Garage mit Carport und Geräteraum anschließt, vor allen Dingen eine Gemeinschaftsleistung der Mitglieder. 75 Helfer waren in der nicht ganz zweijährigen Bauzeit mit mehr als 4.000 Arbeitsstunden ehrenamtlich tätig. Dafür sagte er herzlichen Dank und lobte insbesondere den Planer Alois Wittmann und Bauleiter Alois Schneider für die gute Organisation. Auch bedankte sich Reif bei allen Geldgebern und Sponsoren, ohne die die Baukosten von 182.000 Euro nicht zu schultern gewesen wären. Bürgermeister Wolfgang Wechsler, unter dessen damaliger Führung als DJK-Vorsitzender die Entscheidung zum Bau gefallen war, gratulierte im Namen der Gemeinde zur Fertigstellung des Gebäudes, das sich nach seinen Worten „wunderbar in das Sportgelände einfügt. Generationen von Fußballern werden diese Räume noch nutzen und davon profitieren“. Die Glückwünsche des DJK-Diözesanverbandes überbrachte der stellvertretende Kreisvorsitzende Süd Hans Kirschner. Er betonte sie Wichtigkeit ehrenamtlichen Engagements, das sich auch bei diesem Projekt wieder bewährt hat. Als Geschenk brachte er ein Wandkreuz mit, in der Hoffnung, dass es einen schönen Platz im neuen Gebäude finden werde.

 

Am Schluss des offiziellen Teiles standen noch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft bei der DJK auf dem Programm. Vorsitzender Bernhard Reif und der Vertreter des DJK Diözesanverbandes Hans Kirschner konnten folgende Mitglieder mit der DJK Treuenadel auszeichnen. Für 50-jährige Mitgliedschaft: Jakob Rucker und Alois Pfaller. Für 40-jährige Mitgliedschaft: Stilla Schreiner, Richard Stampfer, Alois Wittmann, Jürgen Gobleder und Josef Branner. Seit 25 Jahren sind dem Verein treu: Elfriede Schmidmeier, Andreas Apelsmeier, Bernhard Bittl, Erwin Koch und Siegfried Fries.

 

Fußballspiele und Auftritt der Cheerleader

 

Das Sportplatzfest der DJK Pollenfeld bot an seinen zwei Tagen am Wochenende wieder gute Unterhaltung für Jung und Alt. Besonderes die Kinder und Jugendlichen konnten ihren Familienangehörigen wieder ihr Können zeigen. Am ersten Tag begannen die U 19-Junioren gegen die Auswahl der Jugendfördergemeinschaft Eichstätt. Das Spiel ging mit 5:3 zu Gunsten der DJK Pollenfeld aus. Mit einem 3:3-Remis trennte sich die erste Mannschaft gegen den FC Sandersdorf. Parallel fand am Nachmittag ein Volleyballturnier mit fünf gemischten Gruppen statt. Am Sonntag waren alle Jugendmannschaften der DJK an der Reihe. Das erste Spiel bestritt die U 11/2 gegen die Altersgenossen der DJK Workerszell. Souverän konnten die Hausherren einen 10:5-Erfolg einfahren. Die U 9/1 spielte gegen die U 9/1 der DJK Schernfeld 2:2. Die erste Niederlage des Tages kassierte mit einem 2:4 die U 11/1 der DJK gegen den VfB Mörnsheim. Die U 9/2 machte es wieder besser und behielt mit einem klaren 7:2 gegen die Gleichaltrigen aus Schernfeld die Oberhand. Eine 3:5 – Niederlage musste die U 13 gegen die U 13 der DJK Workerszell einstecken. Das Spiel der U 15-Mannschaftern der DJK Pollenfeld und dem FC Arnsberg endete 3:3 – Unentschieden. Ein besonderes Highlight waren die Auftritte der Kinder-Cheerleader der DJK. Bei ihren mehrmaligen Auftritten während des Nachmittags rissen die 23 Mädchen die Zuschauer zu wahren Begeisterungsstürmen hin.

 

Pollenfeld, 5.Juni 2018:

Ein Besuch bei Regens Wagner in Absberg

Die Regens-Wagner-Einrichtungen beraten, begleiten und fördern heute über tausende Menschen mit Behinderungen in ganz Bayern. Eine davon ist Regens-Wagner in Absberg. Der diesjährige Ausflug des Krankenpflegevereins Pollenfeld hat das Ziel diese Einrichtung zu besuchen und die dort lebende Menschen kennenzulernen. 35 Personen haben an diesem Ausflug teilgenommen. Sie wurden sehr freundlich aufgenommen, vor allem von Frau Rom und Herrn Strobl, die sie in verschiedenen Bereichen der Einrichtung einführen. Nach einer Kaffeepause in Müßighof-Bistro und anschließendem Besuch des Hofladens, feierten die Teilnehmer/innen einen festlichen Gottesdienst mit Pfarrer Arnold Manuk zur Ehren des Heiligen Bonifatius in der Kapelle der Einrictung.

Pollenfeld, 3. Juni 2018:

Aufnahme und Verabschiedung der Ministranten/innen:

Beim Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Sixtus in Pollenfeld wurden insgesamt 13 neue Ministrantinnen und Ministranten aufgenommen. Pfarrer Arnold Manuk segnete sie und überreichte ihnen das Ministrantenkreuz, das sie bei den Gottesdiensten tragen. Er freute sich sehr, dass sich eine so große Zahl von Ministrantinnen und Ministranten bereit erklärt hat, diesen Dienst zu übernehmen.

Am Ende der hl. Messe wurden auch zehn Ministrantinnen und Ministranten verabschiedet, die viele Jahre unermüdlich und treu ihren Dienst in der Pfarrei Pollenfeld ausübten. Als Dankeschön überreichte Pfarrer Manuk den Jugendlichen im Namen der Pfarrei ein kleines Präsen. (von Andreas Wittmann)

 

Pollenfeld, 5. Mai 2018:

Samstag früh starteten knapp 50 Pilgerinnen und Pilger der Pfarreien Pollenfeld und Wachenzell zur traditionellen Fußwallfahrt nach Raitenbuch. Bereits seit 20 Jahren ist Raitenbuch das gemeinsame Ziel der Pfarreien Pollenfeld, Wachenzell und Treuchtlingen. Betend und singend pilgerten die Wallfahrer den etwa 13 Kilometer langen Weg zur Wallfahrtskirche in Raitenbuch. Dort feierten sie zum Abschluss mit Pfarrer Arnold Manuk, Pfarrer Matthias Fischer und Pfarrer i. R. Willibald Weber aus Weißenburg eine heilige Messe in den Anliegen der Wallfahrer. (von Herbert Wittmann)

Pollenfeld, 1. Mai 2018:

Am 1. Mai fand der traditionelle KAB-Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Sixtus statt. Die von Pfarrer Arnold Manuk zelebrierte Heilige Messe wurde von der Jura-Blaskapelle Pollenfeld musikalisch gestaltet. Nach dem Gottesdienst genossen die Kirchenbesucher noch ein Standkonzert der Jura-Blaskapelle am Kirchplatz. (von Siegfried Fries)

Wachenzell, 15. April 2018:

Erstkommunion

von Willi Wittmann

Die erste Heilige Kommunion empfingen in der Pfarrei Wachenzell sieben Kinder vom Pfarrer Arnold Manuk. Die Vorbereitung und der Gottesdienst standen unter dem Thema "Jesus lädt uns alle ein". Musikalisch hat der eigens dafür organisierte Kinder- und Jugenchor der Pfarrei die Feier festlich umrahmt.

Wachenzell, 08. April 2018:

Besuch des Erzbischofs

von: Willi Wittmann

Erzbischof Dr. Salvatore Joseph Cordileone von San Francisco zelebrierte am Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit das Pontifikalamt in der Pfarrkirche Wachenzell vollständig in deutscher Sprache. Dabei ging er in seiner Predigt unter anderem auf die Themen Barmherzigkeit, Vergebung und Märtyrertum ein.

Domdekan Dr. Stephan Killermann zelelbrierte mit seinem langjährigem Freund. Pfarrgemeindratsvorsitzender Jürgen Preindl bedankte sich im Namen der Pfarrei bei den beiden Zelebranten für den hohen Besuch und den damit zusammenhängenden Mühen bei den Vorbereitungen. Die Ministranten freuten sich, die ersten zu sein, welche in der Geschichte der Pfarrei Wachenzell bei einem Erzbischof ministrieren durften.

Pollenfeld, 08.April.2018

Weißer Sonntag

17 Kinder feierten unter dem Leitwort "Jesus lädt uns ein seine Freunde zu sein" den Erstkommuniongottesdienst mit Pfarrer Arnold Manuk. Die musikalische Gestaltung übernahm die Gruppe Cantamus unter der Leitung von Birgit Hirschbeck.

(Marb, Rehm)

 

Pollenfeld, 25.März 2018

Palmsonntag

Am Polobrunnen begann die Feier der Karwoche in Pollenfeld. Pfarrer Arnold Manuk segnete dort die Palmzweige, bevor die Gemeinde im "Jura-Dom" Gottesdienst feierte und des Einzugs Jesu in Jerusalem gedachte. (Otto Rehm)

 

Pollenfeld, 22.04.2018

Pastoralvisitation unseres H.H. Bischofs Gregor Maria Hanke OSB

 

von: Siegfried Fries

 

Ein umfangreiches Programm hatte sich Bischof Gregor Maria Hanke bei der Visitation der Pfarreien St. Sixtus in Pollenfeld, St. Johannes der Täufer in Wachenzell und St. Brigida in Preith vorgenommen.

 

Erste Station war der Besuch der Grundschule Pollenfeld. In der Pausenhalle warteten alle Schüler ungeduldig auf den Bischof und Ortspfarrer Arnold Manuk. Bei der Begrüßung wunderten sich die Kinder, dass ihre Rektorin Birgit Keil den hohen Gast duzte. Die Rektorin und der Bischof lüfteten das Geheimnis und erzählten, dass sie beide Schulkameraden am Willibald-Gymnasium in Eichstätt waren. Nach dem Begrüßungslied der Kinder bedankte sich der Bischof für den musikalischen Empfang. Eine von der Religionslehrerin Liselotte Heieis vorbereitete Morgenandacht rundete den offiziellen Teil ab. Im Anschluss führte der Gast zusammen mit Pfarrer Arnold Manuk noch Gespräche mit den Schülern der 1. bis 4. Klassen, mit der Schulleiterin und dem Lehrerkollegium.

 

Als nächstes stand der Besuch des Bischofs im Kindergarten St. Marien in Pollenfeld an, wo der Gast von den Kindern im Turnsaal mit einem freundlichen „hallo Herr Bischof“ und dem Lied „Du bist immer da“ begrüßt wurde. Die Leiterin des Kindergartens Stilla Geck bedankte sich bei Bischof Hanke noch einmal für die Unterstützung bei der erst kürzlich abgeschlossenen Sanierung des Kindergartens, in dem sich alle sehr wohl fühlen würden. Der Bischof zeigte sich im Gespräch mit den Kindern überzeugt, dass sie wüssten was ein Bischof sei. Den Kindern fielen mit Bischof Nikolaus und Bischof Martin gleich zwei Heilige ein, die auch Bischöfe waren. So kam Bischof Hanke mit der Mitra und dem Bischofstab auf zwei äußere Kennzeichen eines Bischofs, die er auch mitgebracht hatte. Selina durfte allen Kindern die Mitra zeigen und Fabian, Michael und Jakob zeigten viel Geschick beim Zusammenbau des Bischofstabes. Zum tieferen Sinn des Hirtenstabes erklärte der Gast: „Der Stab soll den Bischof daran erinnern, dass er als guter Hirte dafür sorgen soll, dass es den Seinen gut geht, wie der Schäfer, der dafür sorgt, dass es seiner Herde an nichts fehlt.“ Geduldig beantwortete der Bischof dann noch die Fragen der Kinder nach seinen Hobbies, seinem Hund und ob er auch im Kindergarten war.

 

Die Begegnung mit dem Kindergarten St. Brigida in Preith und Gespräche mit der Pfarrsekretärinnen aus Preith und Pollenfeld sowie mit dem Preither Pfarrer Domvikar Dr. Mmaju Eke und Pfarrer Arnold Manuk waren danach die Schwerpunkte des Pastoralbesuches.

Das Programm des Nachmittages begann mit einer Andacht für Senioren und Kranke in der Pfarrkirche St. Sixtus. Der Eichstätter Oberhirte machte den Anwesenden Mut und versprach, dass in den Augen Gottes auch das Leben der Alten und Kranken unwahrscheinlich wertvoll sei. Zum Abschluss der Andacht spendete Bischof Gregor Maria jedem Einzelnen die Krankensalbung.

 

Danach ging es weiter in die Kirche nach Wachenzell, zur Gesprächsrunde mit den Ministranten aus allen Pfarreien. Alleine in der Pfarrei Pollenfeld und Wachenzell gibt es 92 Ministrantinnen und Ministranten. Der Bischof dankte den Minis für ihren wichtigen Dienst während der Liturgie. Sie seien es, die in der Messe das gläubige Volk vertreten.

 

Der Höhepunkt des Pastoralbesuches war der Pontifikalgottesdienst im „Jura Dom“ von Pollenfeld, wie der Bischof die Pfarrkirche St. Sixtus nannte, den er zusammen mit Pfarrer Manuk und Domvikar Eke zelebrierte. In seiner Predigt nannte er den Pastoralbesuch eine Einladung auf die Weggemeinschaft mit Jesus. Dazu lud er insbesondere auch die Kinder und Jugendlichen ein. An sie gerichtet, benutzte er das Beispiel von Whatsapp, mit denen die Kinder mit guten Freunden in Kontakt bleiben. „Jetzt während der Eucharistiefeier sind wir in einer sehr großen Whatsappgruppe, nämlich mit Jesus, der hier am Altar gegenwärtig wird. Deswegen ist es gut, dass wir regelmäßig in den Gottesdienst gehen, um mit ihm in Kontakt zu bleiben“, betonte der Bischof. Alle Gottesdienstbesucher forderte er auf, nicht den sitzenden und ruhenden Glauben zu leben, in dem man auf Serviceleistungen der Kirche warte. Das Wort Jesu: „komm folge mir“, heißt selbst aktiv zu werden und aufzubrechen, dorthin wo der Herr auf uns wartet. Am Schluss des Gottesdienstes hieß Bürgermeister Wolfgang Wechsler Hanke in der Gemeinde herzlich Willkommen und überreichte ihm ein Gemeindewappen als Geschenk.

 

Den Abschluss der Visitation bildete ein gemeinsames Gespräch des Bischofs mit allen Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen der drei besuchten Pfarreien.

 

Am Schluss des langen Tages zogen Pfarrer Manuk und die Pollenfelder Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Branner ein Fazit des Besuches. Pfarrer Manuk: „Ich bin sehr dankbar für den Besuch des Bischofs in unserem Pastoralraum. Er hat viele Worte ausgesprochen, die einfach Mut machen. Es ist schön, dass wir einen herzlichen Bischof haben, der sein Bistum als guter Hirte führt.“ Christine Branner: „Ich denke es ist sehr positiv, dass der Bischof in so turbulenten Zeiten, trotzdem in die Pfarreien geht. Beeindruckt hat mich, dass er in allen Begegnungen so offen mit dem Finanzskandal umgegangen ist. Das kann viel Vertrauen bei den Gläubigen und den Ehrenamtlichen zurück bringen."