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Pollenfeld, 23.04.2017 : Weißer Sonntag

17 Kinder feierten unter dem Leitwort "Jesus mein kostbarer Schatz" den Erstkommuniongottesdienst mit Pfarrer Arnold Manuk. Die musikalische Gestaltung übernahm die Gruppe Cantamus unter der Leitung von Birgit Hirschbeck. (Marb, Rehm)

 

Pollenfeld,09.April 2017:

Am Polobrunnen begann die Feier der Karwoche in Pollenfeld. Pfarrer Arnold Manuk segnete dort die Palmzweige, bevor die Gemeinde im "Jura-Dom" Gottesdienst feierte und des Einzugs Jesu in Jerusalem gedachte. (Otto Rehm)

 

Pollenfeld, 02.April 2017:

Am 5. Fastensonntag organisierte der Pfarrgemeinderat Pollenfeld bereits zum dritten Mal nach dem Gottesdienst ein Fastensuppenessen. Die Aktion fand im Pfarrheim statt und wurde von den Pfarrangehörigen gut angenommen.

Der Erlös wird für die Renovierung Pfarrkirche Pollenfeld verwendet. (Otto Rehm)

 

Pollenfeld, 10.Februar.2017:

Seniorenfasching im Gasthaus Eichhorn

Am 10.02.17 fand im Gasthaus Eichhorn in Pollenfeld der alljährliche Seniorenfasching für die Pfarreien Pollenfeld und Wachenzell statt, der sich wie immer großer Beliebtheit erfreute. Für musikalische Unterhaltung sorgte Josef Irro. Verschiedene Sketsche und der Auftritt eines Kinderprinzenpaares rundeten das Programm ab. (Andrea Pfäffel, Otto Rehm)

 

Wachenzell, 6. Januar 2017:

Monsignore Heinrich Josef Weiß sandte am Heilig Drei König - Tag 20 Sternsinger aus der Pfarrei Wachenzell aus um in die Häuser und Wohnungen Freude zu bringen, diese zu segnen und Spenden für die Not leidenden Kinder in der ganzen Welt zu sammeln. Zuvor segnete er Wasser, Salz, Weihrauch und die Kreide, welche die Sternsinger mit auf ihrem Weg nahmen. (Foto und Text: Willi Wittmann)

 

Pollenfeld, 06. Januar.2017

Nach dem feierlichen Gottesdienst am Dreikönigstag wurden die Sternsinger der Pfarrei Pollenfeld von Domkapitular Monsignore Dr. Stefan Killermann ausgesandt, um den Segen in die Häuser zu bringen. (Otto Rehm)

 

 

Pollenfeld: 18.12.2016

Weihnachtssingen (Text:S.Fries, Foto:O.Rehm)

 

Der vierte Adventssonntag ist der jährliche Termin für das Weihnachtssingen der Pfarrei Pollenfeld. In der vollbesetzten Pfarrkirche St. Sixtus ließen sich die Zuhörer von den Akteuren mit einem abwechslungsreichen Programm auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Mit „Intrade“ eröffnete die Jugendblaskapelle des Musikvereins den musikalischen Reigen. Der Männerchor Pollenfeld unter der Leitung von Martin Dengler beeindruckten mit traditionellen Stücken und fragten musikalisch „Ist es weit nach Bethlehem?“ Der SMS-Chor, der vielstimmige Kinderchor und der Chor „Die guten Noten“, alle unter der Leitung von Monika Hallmeier, zeigten mit klassischen Weihnachtsliedern wie „Leise rieselt der Schnee“ aber auch modernen Spirituals wie „It´s a birthday“ ihre facettenreicht musikalische Bandbreite. Das Trio „Little Smile“ zeigte mit zwei Vokalstücken ihr Können. Dazwischen wurde die Chormusik mit Blasmusikstücken,wie dem „Andachtsjodler“,von den Pollenfelder „Bläserküken“ aufgelockert. Einen musikalischen Gegenpart dazu bildete die besinnliche Harfenmusik, die Lisana Simon gekonnt darbot. Zwischen den musikalischen Darbietungen trug Domkapitular Dr. Stefan Killermann Gedanken zum Advent und zu Weihnachten vor. Den Abschluss der besinnlichen Veranstaltung bildete das Stück „Vor Freude lasst uns singen“ aller Chöre gemeinsam und zum Schluss das Lied „Oh, du Fröhliche“, das vom gesamten Publikum mitgesungen und von der Jugendkapelle begleitet wurde.

Im Anschluß fand noch ein Glühweinverkauf des Pfarrgemeinderates im Pfarrhof statt.

 

Pollenfeld, 16.Dez.2016

Am 16.12.2016 lud der Pfarrgemeinderat alle ehrenamtlich Tätigen der Pfarrei zu einem Kaffeekränzchen ins Pfarrheim ein.

(Andrea Pfäffel; Otto Rehm)

 

Pollenfeld, 13.Dez.2016

Bürgermeister Wolfgang Wechsler begrüßte die Senioren der Pfarreien Pollenfeld und Wachenzell zur alljährlichen Seniorenweihnachtsfeier im Gasthaus zum Bäckerhannes. Die Senioren verbrachten einen besinnlichen und geselligen Nachmittag. Kinder aus der Pfarrei unterhielten die Senioren mit ihrem Flötenspiel. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Christine Branner verlas einen Brief von Pfarrer Manuk, der krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte.

Einige Mitglieder des Pfarrgemeinderates übernahmen die Bewirtung.

(Andrea Pfäffel; Otto Rehm)

 

Pollenfeld, 16.11. 2016:

Einweihung des Wetterhahns der St. Sixtus-Kirche

(Von Siegfried Fries)

 

Aus beachtlicher Höhe von 45 Metern blickt der Wetterhahn des Juradoms wieder auf Pollenfeld herab. Zu Beginn der Sanierungsarbeiten an der Pollenfelder Pfarrkirche St. Sixtus wurde die gesamte Turmzier, bestehend aus der Turmspitze, der goldenen Kugel und dem Gockel, abgebaut und danach von Spenglermeister Josef Scheidhammer aus Bodenkirchen von Grund auf renoviert. Scheidhammer berichtete, dass einige Einschusslöcher in Kugel und Hahn zu flicken waren, außerdem fehlte dem Wetterhahn ein Bein. Die Turmzier aus Kupferblech wurde mit 24-karätigem Gold überzogen und lackiert. Nun strahlt der Wetterhahn zweibeinig und mit dem Kreuz auf dem Kopf wieder in alter Pracht.

Vorher wurde der „Kugelhebauf“ mit einer feierlichen Zeremonie unter Anteilnahme der Bevölkerung in der Kirche vorbereitet. Zur Feier waren neben der Kirchenverwaltung mit dem Kirchenpfleger Jakob Rucker auch die weltliche Gemeinde mit dem ersten Bürgermeister Wolfgang Wechsler und seinem Stellvertreter Siegfried Fries vertreten. Vom Staatlichen Bauamt Ingolstadt, das für die Projektplanung zuständig ist, waren die Bereichsleiterin Hochbau Barbara Thiel-Linter und die für Kirchen zuständige Mitarbeiterin Marianne Gremmelspacher anwesend. Auch die beiden verantwortlichen Architekten Bernhard Paringer und Thomas Neumeier vom gleichnamigen Architekturbüro aus Landshut ließen es sich nicht nehmen bei dem feierlichen Akt dabei zu sein.

 

Pfarrer Richard Hüttinger aus Eichstätt, der den erkrankten Ortspfarrer Arnold Manuk vertrat, nahm die kirchliche Segnung des Wetterhahns vor. Er freute sich, dass der Juradom, der heute im Mittelpunkt stehe, eine neue Krönung erfahren darf. Er klärte die Anwesenden auf, dass der Hahn mit dem Kreuz auf dem Kopf an die Worte Jesu an Petrus erinnere: „In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen“.

 

Frau Thiel-Linter erinnerte in ihrer Begrüßung an die bisher erfolgten Renovierungsmaßnahmen, mit der vollständigen Sanierung des Kirchturmes aufgrund von Fäulnisschäden im Gebälk, der Erneuerung des Glockenstuhls und der Neueindeckung des Daches. Sie verlas im Anschluss eine Urkunde des Staatlichen Bauamts, die mit den Worten beginnt: „Heute, am Mittwoch den 16. November 2016, werden die goldene Kugel und der Wetterhahn mit Kreuz nach der Turmsanierungsmaßnahme wieder auf den Kaiserstiel der Pfarrkirche St. Sixtus in Pollenfeld aufgehoben.“ Die Urkunde enthält für die Nachwelt neben den Namen der momentan in Verantwortung stehenden Politiker und kirchlichen Würdenträger unserer Tage, noch die Namen anderer mit der Baumaßnahme und der Kirche in Verbindung stehenden Personen. Angefangen von Ministerpräsident Horst Seehofer, Landrat Anton Knapp, Bischof Gregor Maria Hanke über Bürgermeister und Ortspfarrer bis zu den Mitgliedern der Kirchenverwaltung, der Mesnerin und den aktuellen Organisten der Pollenfelder Kirche sowie den Verantwortlichen des Bauamtes und den Architekten sind alle aufgelistet. Die Urkunde endet mit den Worten:“ Mögen die Arbeiten eine glückliche und unfallfreie Vollendung finden.“

Diese Urkunde, eine Beschreibung der Baumaßnahme, ein Brief der Kirchenverwaltung, ein Satz Euromünzen und eine Ausgabe des Eichstätter Kurier wurden als Zeitzeugnisse vom Spengler in eine Kapsel aus Kupfer luftdicht eingelötet.

Zum guter Letzt wurde der Wetterhahn mit der Kapsel von den Handwerkern, begleitet von der Mesnerin Anneliese Hirschbeck, Kirchenpfleger Rucker und Pfarrer Hüttinger, im Gerüstaufzug auf den Turm gefahren. Andere Gäste ließen sich die einmalige Möglichkeit nicht entgehen und machten sich zu Fuß nach oben. In luftiger Höhe wurde die Kapsel in der Turmkugel untergebracht und der Hahn auf den Kaiserstiel gesetzt. Demnächst wird das Gerüst im Dachbereich abgebaut, dann thront der stolze Wetterhahn für ungewisse Zeit alleine in luftiger Höhe. Angesichts der herrschenden unangenehmen Witterung merkte Pfarrer Hüttinger an: „Er wird noch viel schlechtes Wetter ertragen müssen“.

Auf dem Rückweg vom Turm machte man noch kurz Halt in der neu renovierten Glockenstube. Dort konnte Kirchenpfleger Rucker dem Architekten die Zusage entlocken, dass die zur Zeit noch abgehängten Glocken von St. Sixtus das Weihnachtsfest einläuten werden.

 

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